Eine kleine Reise durch Notgeld-Wunderland |
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Ein Vortrag von Kai Lindman während des Sammlertreffens am 20.02.2005 in Wendelstein bei Nürnberg.
Weitere Informationen zu allen Ausgaben:
Kai Lindman, Am Hang 2A, 38518 Gifhorn, Tel.: 05371-54538
Hinweis: Ein Klick auf einen Schein zeigt ihn vergrößert an!
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Scheine von Kriegsgefangenenlagern mit deutschem Text
Ein interessantes Sammelgebiet innerhalb der Scheine von Kriegsgefangenenlagern des ersten Weltkrieges wäre, einmal alle Scheine von ausländischen Lagern zusammenzutragen, auf denen deutscher Text steht. Beispiele gibt es aus Afrika, Russland, Japan
(siehe Rixen „Das Lagergeld von Bando“,
Der Geldscheinsammler 7/93) und von amerikanischen Lagern in Frankreich. |
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Lagerschein aus Barnaul -
Russland (Vorderseite) |
Lagerschein aus Bando -
Japan (Vorderseite) |
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EDEKA-Scheine
Kaum eine Katalogisierung einer Verkehrsausgabe ist bei Pick/Siemsen so falsch, wie die der EDEKA-Scheine von Berlin. So gibt es viele nicht erwähnte Farbunterschiede, die Teilauflagen erkennen lassen. Darüber hinaus gibt es aber auch zwei statt nur ein Wasserzeichen und eine vierte Auflage mit verändertem Text. |
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EDEKA, Berlin |
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Deutsche Militärscheine
Im Rahmen einer Katalogisierung der deutschen Militärscheine des 1. Weltkrieges wurden auch die Scheine des 2. Weltkrieges bearbeitet. Während Keller nur zwei Ausgaben mit drei Scheinen kannte, ist die Zahl der bekannten Ausgaben mittlerweile auf neun angewachsen und die Zahl der Scheine auf 21. |
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Schein über 2 Reichsmark
aus Templin (ca. 1939/40) |
Schein über 50 norwegische Öre
(1942) |
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Neue Serienscheine
Gelegentlich tauchen neue Serienscheine auf. So auch die bisher völlig unbekannte Ausgabe der „Blauen Maus“ aus Hamburg. |
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„Blaue Maus“ Hamburg
1 Mark (Vorderseite und Rückseite) |
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Schwundgeld
Schwundgeld geht auf die Ideen des Wirtschaftwissenschaftlers Sylvio Gesell zurück und hatte seine Hochzeit Anfang der 30er Jahre in Deutschland, Österreich und den USA. Neben echten Scheinen gab es auch sehr viel Werbematerial, das echte Scheine nachahmt. Nach dem zweiten Weltkrieg versuchte die Radikal-Sozialistische Fortschrittspartei (RSF) mit einem auf Gesell basierenden Programm in den Bundestag zu kommen, hatte aber keine Chance. Damit waren aber die Ideen Gesells nicht für immer in die Geschichtsbücher verbannt. 1993 gab eine Künstlerinitiative in Berlin-Prenzlauer Berg Regionalgeld in der Form von Schwundgeld aus. Obwohl dies wohl eher der Versuch war, auf die Künstler aufmerksam zu machen (unter ihnen Staeck und Penck), hatte er Folgen, denn seit dem Ende der 90er Jahre gibt es immer neue Ausgaben von Regionalgeld überall in der Bundesrepublik. Zur Zeit dürften es wohl rund zehn sein. |
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Früher Werbeschein für Schwundgeld von 1923 mit dem höchsten Nominal
auf einem deutschen Schein:
1 Billiarde |
Schwundgeldschein
über 5 Wära von 1931
aus Erfurt
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| Schwundgeld zu 1 Pfund Knochen von 1993 aus Berlin, gezeichnet von Penck |
Schwundgeld zu 30 Urstromtalern von 2004 aus Sachsen Anhalt |
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Table-Dance-Dollars
Obwohl die Bundesrepublik eine funktionierende Geldwirtschaft hat, kommt es doch immer häufiger zur Verwendung von besonderen Zahlungsmitteln.
Eine besonders interessante Sorte sind die „Table-Dance-Dollars“. Viele Bars, in denen junge Damen zur Freude der Gäste auf den Tischen tanzen, stellen den Gästen besondere Scheine zur Verfügung, die man den Damen in die Wäsche stecken kann, wenn man mag. Offensichtlich wird von dieser Möglichkeit reichlich Gebrauch gemacht, denn die Anzahl der Ausgaben wächst ständig. |
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| Table-Dance-Dollar vom „Dollhouse“ in Hamburg |
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| Table-Dance-Dollar vom „Titty Twister“ in Hamburg |
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