Chronik des DGW

Die ausführliche Chronik des DGW wurde in den Jahrbüchern des Arbeitskreises/DGW als Fortsetzung veröffentlicht bzw. als separate Publikation herausgegeben.

Jahrbuch 1983
Jahrbuch 1983
Chronik 1979-1983
Jahrbuch 1987
Jahrbuch 1987
Chronik 1984-1986
Jahrbuch 1992
Jahrbuch 1992
Chronik 1987-1992
Jahrbuch 1996
Jahrbuch 1996
Chronik 1993-1996
Chronik 1997-2005
Chronik 1997-2005

In den Jahren des Bestehens des Arbeitskreises bzw. Vereines wurden regelmäßig Tagungen mit interessanten Vorträgen von Vereinsmitgliedern und Gästen sowie Gesprächen über das Sammelgebiet durchgeführt. Nicht zu vergessen der anschließende Tausch. Der folgende Auszug aus der Chronik umfasst vor allem die Höhepunkte des 30-jährigen Vereinslebens.

20.10.1979

Gründung des Arbeitskreises „Geldscheine und Wertpapiere“ – als Vorläufer des heutigen Vereines DGW – in Berlin unter Leitung des Vorsitzenden Herrn SR Dr. med. Thiede (unserem heutigen Ehrenvorsitzenden) mit den Herren Eilhardt, Dr. Hummeltenberg und Dr. Fengler (vom Berliner Münzkabinett). Hervorgegangen ist dieser Arbeitskreis aus der seit dem 24.06.1978 bestehenden Berliner Arbeitsgruppe „Geldscheine“. 1981 wurde der Vorstand mit Herrn Morgenstern als Redakteur für die geplanten Jahrbücher erweitert.
Die Tagungen wurden zunächst in den Clubgaststätten „Drushba“ und „Frankfurter Allee-Süd“, aber auch in der Gaststätte „Lindencorso“ durchgeführt. Unvergessen werden den Älteren unter uns die Tagungen im „Lindencorso“ mit einer Teilnahme von mehr als 100 Sammlern sowie auch die Veranstaltungen im Berliner Münzkabinett sein.

04.05.1982

Auslieferung des ersten Jahrbuches (1981 Teil I und Teil II)

1984

5-jähriges Bestehen des Arbeitskreises - Herausgabe eines Jubiläumsscheines. Anlässlich dieses Jubiläums findet am 8.9.1984 eine Tagung auf einem Schiff der Weißen Flotte statt.

1. Ausgabe: Jubiläumsschein zum 5-jährigen Bestehen des Arbeitskreises 1984 Druck auf der Rückseite von Reichsbanknoten über 5 bzw. 10 Mio. Mark vom 25. Juli 1923. Auflage: 93 Stück sowie 10 Probedrucke auf weißem Papier.

1985

5. - 7.10.1985 Arbeitstagung in Zinnowitz (Insel Usedom) - Herausgabe eines Erinnerungsscheines.

2. Ausgabe: Erinnerungsschein an die Arbeitstagung in Zinnowitz vom 5.-7. Oktober 1985. Druck auf der Rückseite von Reichsbanknoten über 1 Mio. Mark vom 20. Februar 1923. Auflage: 36 Stück.

1986/1990

Der Arbeitskreis hat eigenständig zwei öffentliche numismatische Ausstellungen durchgeführt, jeweils im Kunstgewerbemuseum Berlin-Köpenick.
Weiterhin beteiligten sich die Mitglieder des Arbeitskreises mit Ausstellungsobjekten an anderen numismatischen Ausstellungen, z.B. 1987 an der Zentralen Münzausstellung in Berlin. Es wurden Exkursionen des Arbeitskreises nach Görlitz, Wolgast und Potsdam durchgeführt.
Im Zweijahresabstand wurden sog. Numismatische Hefte“ mit den Ergebnissen der Sammlerfreunde veröffentlicht – diese Hefte sind heute Raritäten und nicht mehr erhältlich.

ab 1988

Die Tagungen fanden in der Gaststätte „Alextreff“ statt.

9.10.1988 Arbeitstagung auf einem Schiff der Weißen Flotte - Herausgabe eines Erinnerungsscheines.

3. Ausgabe: Erinnerungsschein an die Schifffahrt auf den Potsdamer Seen am 9. Oktober 1988. Druck auf der Rückseite von Reichsbanknoten über 50.000 Mark vom 9. August 1923. Auflage: 50 Stück

1989

10-jähriges Bestehen des Arbeitskreises - Herausgabe einer Jubiläumsaktie.

4. Ausgabe: Jubiläumsaktie zum 10-jährigen Bestehen des Arbeitskreises am 20. Oktober 1989. Auflage: 300 Aktien, davon 100 signiert

nach 1989

Nach der „Wende“ 1989 wurden intensive Vorbereitungen unter Federführung des jetzigen Vorsitzenden gemacht, um die Sammlervereinigung als Verein zu etablieren. In mehrfachen Abstimmungen wurde eine Vereinssatzung erarbeitet, die im Jahrbuch 1992 veröffentlicht wurde.

26.05.1990

Wahl des Vorstandes: Herr SR Dr. med. Thiede (als Vorsitzender), Herr Eilhardt (als Stellvertreter und Schatzmeister) und Herr Morgenstern (als Stellvertreter und Redakteur). Herr Eilhardt schied 1992 aus, als Nachfolger für ihn wurde Herr Wühle kooptiert, der diese Funktion bis heute ausübt.
Als Tagungsstätte diente dem Verein zunächst die zentral gelegene Räumlichkeit in der Bildungsstätte des Berufsfortbildungswerkes in Berlin-Mitte (Friedrichstraße), später das Evangelische Heim „Siloah“ in Berlin-Pankow, die Sportgaststätte „Lange“ in Berlin und schließlich die Seniorenfreizeitstätte in der Paul-Robeson-Straße. 1998 schied der langjährige Vorsitzende Herr SR Dr. med. Thiede aus Altersgründen aus dem Vorstand aus. Bei der Neuwahl des Vorstandes wurde Herr Matthias Tronjeck als neuer Vereinsvorsitzender gewählt, die Vorstandsmitglieder Wühle und Morgenstern wurden in ihren Funktionen bestätigt.

08.01.1992

Offizielle Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter dem Vereinsnamen „Deutsche Geldschein- und Wertpapiersammler e.V.“

1992/1996

Herausgabe von umfangreichen Jahrbüchern, in den Folgejahren wurden intern kleinere Informationsschriften für die Mitglieder des DGW herausgegeben.

26.06.1993

Exkursion nach Berlin-Spandau mit Stadtführung und Besichtigung der Zitadelle. Anschließend Tausch.

09.09.2000

Erster Internetauftritt des Vereins.

ab 2001

Nahezu alle Vereinstagungen finden bei der Firma ARTEMON in 15738 Zeuthen (bei Berlin), Goethestr. 24, statt – diese Räumlichkeit wird bis heute genutzt.

24.02.2001

Arbeitstagung, u.a. Vorstellung der jetzigen Internetadresse des Vereins: www.dgwev.de

16.06.2001

Exkursion nach Eberswalde, u.a. Besichtigung des Heimatmuseums, ausführlicher Stadtrundgang.

2003

Herausgabe der DGW-Information 2-2003, damit wurde ein neuer erfolgreicher Anfang für regelmäßige Publikationen des DGW gemacht.

2005

Matthias Tronjeck gibt das Amt des Vereinsvorsitzenden ab. Der Weiterbestand des Vereins wird kontrovers diskutiert, weil der Mitgliederschwund besorgniserregend ist. Eine Auflösung des Vereins wurde aber durch die anwesenden Mitglieder nicht gebilligt und eine Fortführung beschlossen. Zum neuen Vorstand wurden Jürgen Morgenstern als Vorsitzender, Eberhard Wühle (als Stellvertreter und Schatzmeister) und Frank Scholz (als Stellvertreter und Redakteur) gewählt. Die Veränderung des Vorstandes wurde im Vereinsregister hinterlegt.
Herr Scholz konnte die redaktionelle Mitarbeit von Frau Tatjana Schubert gewinnen, wodurch die Erstellung der Vereinsschriften in kompetente Hände mit dem erforderlichen Fachwissen gelegt wurde. Durch Herrn Scholz konnte eine Druckerei langfristig gebunden werden, die unsere Vereinshefte bis heute zuverlässig herstellt. über die Tätigkeit des Vereins legen die seitdem regelmäßig erscheinenden DGW-Informationen Rechenschaft ab. Auch hat der DGW seitdem eine ständig aktualisierte Internetadresse, die von den Mitgliedern, aber auch anderen Sammlerfreunden, intensiv genutzt wird.

20.10.2009

30-jähriges Bestehen des DGW - Herausgabe einer Gedenkausgabe. In einem Folder befinden sich eine Jubiläumsnote und eine Jubiläumsaktie, den beiden Sammelgebieten entsprechend. Die Jubiläumsausgabe ist limitiert.

Gedenkausgabe zum 30-jähriges Bestehen des DGW Gedenkausgabe zum 30-jähriges Bestehen des DGW Gedenkausgabe zum 30-jähriges Bestehen des DGW
Folder - Jubiläumsnote - Jubiläumsaktie

23.10.2009

DGW-Jubiläumsveranstaltung im Münzkabinett des Berliner Bode-Museums.

2010 - 2017

Die Mitglieder des Vereins trafen sich jeweils zu vier interessanten Sammlertreffen in Zeuthen bei Berlin, sowie anlässlich der PaperMoneyFair in Valkenburg (Niederlande) und in Gifhorn zum internationalen norddeutschen Sammlertreffen. Nachlesen können Sie die Aktivitäten des Vereins im Archiv auf der DGW-Webseite. Wählen Sie dort das entsprechende Jahr aus dem Menü.

Der Verein hat jeweils 2 bis 3 Informationshefte herausgegeben, mit vielen aufschlussreichen und wissenswerten aber auch unterhaltsamen Artikeln und Beiträgen. Ab 2016 im A4-Format und komplett in Farbe.