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Kuriose Geldgeschichten aus aller Welt |
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Ein Vortrag von Kurt Biging während des Sammlertreffens am 20.02.2005 in Wendelstein bei Nürnberg.
Hinweis: Ein Klick auf einen Schein zeigt ihn vergrößert an! |
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Nordkorea 1990Besucher aus dem Ausland erhielten beim Umtausch kein normalerweise umlaufendes Geld,
sondern spezielle Scheine zu 1, 5, 10 und 50 Chon sowie 1, 5, 10 und 50 Won in roter Farbe,
wenn sie aus sozialistischen Ländern, und in blauer Farbe, wenn sie aus nichtsozialistischen
Ländern kamen. Dafür erhielt man zwar hübsche Souvenirs, aber zum Beispiel keine Zahnpasta! |
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Nachfolgestaaten der Sowjetunion 1990-1994In mehreren Republiken wurde als Übergangslösung zur eigenen Währung zunächst sowjetisches oder russisches Geld weiterverwendet, allerdings nur in Verbindung mit speziellen Kupons, die in meist DIN A4 großen Bögen ausgegeben wurden.
Von November 1990 bis Dezember 1991 gab es in der Ukraine mehr als 1000 verschiedene derartige Kuponrubel-Bögen.
In Belarus wurden 1991 derartige Bögen in zwei verschiedenen Formen zu 20, 50, 75, 100, 200, 300 und 500 Kuponrubel verwendet.
In Moldawien kamen 1992 Kuponrubel-Bögen zu 20, 50, 75 und 100 Rubel zum Einsatz.
In Uzbekistan waren es 1993 Bögen in Wertstufen von 10 bis 5000 Kuponrubel.
Innerhalb Russlands gab es im Juni und Juli 1991 derartige Bögen zu 80 Kuponrubel für das Kuban-Gebiet (u.a. Dagestan, Ossetien, Tschetschenien) und von Januar bis März 1992 zu jeweils 50 Kuponrubel für Tatarstan, wo danach kurioserweise Geldscheine ohne jegliche Wertangabe und Währungsbezeichnung in Umlauf gesetzt wurden. |
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Kuponrubel-Bogen |
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Tatarstan - Vorderseite |
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Russland 1996Als Beispiele für in dieser Zeit entstandenes Notgeld wurden diese bisher nirgends beschriebenen Scheine vorgestellt.
- „Jefimowki“ zu 20 000 Rubel des Aluminiumtrustes „Michaljum“ in Michailowsk und
- „Dadeiki“ zu 20 Tiyn sowie 1 und 10 Tenge der Expedition Nr. 41
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Papua-Neuguinea 2000
Neben modernsten Polymernoten, wie dem vorgestellten 50-Kina-Schein, werden noch immer vormünzliche Zahlungsmittel, wie die „Kina-Muschel“ (Gehäuse einer Meeresschnecke) und vor allem das auf dem 20-Kina-Schein abgebildete Schwein, verwendet. Mit Schweinen erfolgten beispielsweise im Rahmen einer „Compensation“ die finanzielle Anerkennung der Schuld für ein bei einem Verkehrsunfall getötetes Kind sowie die Bezahlung eines Brautpreises. |
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| Papua Neuguinea - Vorderseite |
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Ecuador 2001Nachdem am 7.9.2000 zwecks Beendigung einer Hyperinflation die bisherige Währung „Sucre“
abgeschafft und der US-Dollar mit einem Kurs von 25 000 Sucre = 1 Dollar als neue Landeswährung
übernommen wurde, gab es bis zum 30. März 2001 eine Übergangszeit mit beiden Währungen.
In dieser Zeit konnte man bei den einfachen Menschen auf den Märkten eine extreme Unsicherheit
im Umgang mit dem neuen Geld und darauf beruhenden Wertbegriffen feststellen.
Auf dem Sammlermarkt gab es speziell in den USA für das abgeschlossene Sammelgebiet
ecuadorianischer Banknoten zeitweise einen erheblichen Preisauftrieb. |
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Zimbabwe 2004Bei einem Wechselkurs von 1 Euro = 7081.13 Dollars (24.10.2004) gab es reguläre Banknoten mit dem höchsten Nominal von 1000 Dollars (0,14 Euro !!) und weiteren Werten zu 500, 100, 50, 20, 10 sowie 5 Dollars (0,0007 Euro !!!), ja sogar Münzen zu 5, 2 und 1 Dollar sowie 20, 10, 5 und 1 Cent (0,000001 Euro !!!).
Aufgrund der hohen Inflationsrate von mehr als 500 % pro Jahr war es nicht gelungen, die erforderlichen Banknoten höherer Wertstufen zu beschaffen. Als Provisorien gab es Inhaberschecks zu 5 000, 10 000 und 20 000 Dollars (auch nur 2,82 Euro!), die auf unfertigen 50 Dollars-Scheinen gedruckt worden waren und eine begrenzte Gültigkeitsdauer bis zum Jahresende 2004 aufwiesen. |
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| Zimbabwe - Vorderseite |
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